Förderkreis SyltKlinik e.V.
- Geschichte
Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 1800 Familien mit der Diagnose „Ihr Kind hat Krebs“ konfrontiert.
Zwei von drei Kindern können durch die aggressive Therapie geheilt werden.
Aber der Weg dahin ist lang und er ist mit außerordentlichen Belastungen für alle Familienmitglieder verbunden.
„Mir war, als befände ich mich im freien Fall“
So beschreiben Eltern den Moment, in dem sie erfahren, dass ihr Kind an Krebs erkrankt ist. Was folgt, sind Monate voller Angst: Chemotherapie, Haarausfall, Übelkeit, Bestrahlung, Operation, Knochenmarktransplantation,...
Statt in den Kindergarten gehen die betroffenen Kinder zum Arzt, ins Krankenhaus. Die Eltern begleiten sie und leiden mit ihnen. Gesunde Geschwister bleiben mit ihren Ängsten bei Verwandten oder gar allein zurück.
Um die folgenden Jahre der Unwissenheit bewältigen zu können, müssen Patient und Familie gestärkt werden. Deshalb hat nach der Intensivtherapie eines Kindes die komplette Familie eine Auftankphase nicht nur verdient, sondern dringend nötig.
In der Syltklinik finden sie ein ganzheitliches Rehabilitationskonzept von medizinischer und psychosozialer Betreuung über Ergotherapie, Physiotherapie und therapeutisches Reiten bis zu Sport, Schulunterricht und Gesundheitstraining für alle Familienmitglieder.
Dieses Angebot kann nicht komplett von den Kostenträgern übernommen werden. Überall im Gesundheitswesen werden die Gelder knapper. So ist das auch in der SyltKlinik zu spüren.
Anstatt sich damit abzufinden, ergriffen die Mitarbeiterinnen
Dr. Kathrin Klint,
Anke Goldhahn (Physiotherapeutin),
Carolin Fischer (Ergotherapeutin)
und Angelika Warnken (Dipl. Psychologin)
sowie die niedergelassenen Ärztinnen
Gabriele Doßmann und Bettina Köhne
die Initiative einen Förderkreis zu gründen aus welchem im März 2007 die Vereinsgründung unter dem Namen Förderkreis SyltKlinik e.V. hervorging.
Ziel des Vereins ist es, langfristig die Qualität der familienorientierten Rehabilitation in der SyltKlinik zu optimieren und zu sichern.
Unterstützen Sie unseren Förderkreis und werden Sie Mitglied oder helfen Sie mit einer Spende, dass Familien nach dem freien Fall zumindest eine abgefederte Landung erleben.
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